Sankt-Sebastian-Kirche
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[Bearbeiten] Geschichte
An der Stelle der heutigen Sankt-Sebastian-Kirche wird um 1015 durch Erzbischof Gero erstmals eine Kirche begründet. 1170 wird der Bau einer romanischen Basilika beendet, die aber in den Feuern um 1188 und 1207 schwer beschädigt wird. Daraufhin erfolgt ein Umbau zur gotischen Hallenkirche. 1631 wird Magdeburg während es Dreißigjährigen Krieges erobert und große Teile von St. Sebastian werden durch den Stadtbrand zerstört. 1663 wird der Chor wiederhergestellt und ab 1692 finden hier wieder Gottesdienste statt. 1756 wird die Kirche für Gottesdienste geschlossen und wird als Magazin genutzt. Die Armee Napoleons nutzt die Kirche als Speicher und Werkstatt. 1873 geht das Gebäude wieder in den Besitz der katholischen Kirche über und fünf Jahre später finden auch wieder Messen statt. Wiederum stark beschädigt wird die Kirche durch den Bombenangriff der Alliierten am 16. Januar 1945 während des zweiten Weltkrieges doch als einzige Kirche der Magdeburger Innenstadt ist sie 1946 wieder soweit instand gesetzt, dass darin Messen der katholischen Gemeinde gefeiert werden können. Die evangelischen Gemeinden der Innenstadt, deren Kirchen zerstört wurden, sind in St. Sebastian zu Gast. In den 1950er Jahren und dann zwischen 1982 und 1991 wird die Kirche vollständig restauriert.
[Bearbeiten] Termine
- Samstag:
- 18:00 Uhr erste Sonntagsmesse
- Sonntag:
- 07:30 Uhr Frühmesse
- 10:00 Uhr Pfarrmesse
- 18:00 Uhr Abendmesse
[Bearbeiten] Adresse
- Max-Josef-Metzger-Straße 1
- 39104 Altstadt, Magdeburg
- Telefon: 0391 5961300
[Bearbeiten] Literatur
Magdeburg und seine Kirchen. Evangelischer Kirchenkreis und Katholische Stadtpfarrerkonferenz Magdeburg (Hrsg.) Magdeburg 1999.