Sören Herbst
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Sören Herbst (* 12. Januar 1980 in Magdeburg) ist ein Magdeburger Kommunalpolitiker. Er ist Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen und gehört dem Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg an.
[Bearbeiten] Ausbildung
Herbst legte 1998 sein Abitur am Ökumenischen Domgymnasium ab. Im Jahr 2000 begann er ein Studium der Politikwissenschaften in Potsdam und wechselte 2001 an die Otto-von-Guericke-Universität. Nach seinem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) Sozialwissenschaften im Jahr 2009 studiert er den Master-Studiengang Friedens- und Konfliktforschung. Er arbeitetet im Magdeburger Wahlkreisbüro der bündnisgrünen Bundestagsabgeordneten Undine Kurth.
[Bearbeiten] Politik
Im Jahr 2000 trat er den Bündnisgrünen bei. Von 2001 bis 2004 war er Stadtsprecher der Stadtgruppe Magdeburg seiner Partei. Von 2002 bis 2006 gehörte er dem Landesvorstand der Partei in Sachsen-Anhalt an.
Bei der Stadtratswahl 2004 wurde Sören Herbst im Wahlbereich 8 (Diesdorf, Ottersleben, Stadtfeld West) in den Stadtrat gewählt. Seine Fraktion wählte ihn zum stellvertretenden Vorsitzenden. Schwerpunkte der politischen Arbeit waren die Bereiche Kampf gegen Rechtsextremismus, Umweltschutz und Tierschutz. Bekannt wurde er vor allem durch seinen Einsatz gegen das der rechtsextremistischen Szene zugeordnete Geschäft Narvik, welches u.a. aufgrund seines Engagements aus dem Hundertwasserhaus ausziehen musste. Zur Stadtratswahl 2009 tritt er erneut auf Listenplatz 1 seiner Partei im Wahlbereich 8 an.
Sören Herbst ist evangelischer Konfession und gehört diversen überparteilichen Initiativen an. Er ist Mitglied im Kuratorium des Ökumenischen Domgymnasiums, im Magdeburger Club e.V., im Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), in der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., in der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V. und im Kuratorium Ulrichskirche e.V. Herbst ist auch Mitglied im Fachschaftsrat der FGSE der Uni Magdeburg.