Olaf Meister
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Olaf Meister (* 3. März 1971 in Magdeburg) ist ein Magdeburger Kommunalpolitiker und Rechtsanwalt. Er ist Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen und Kreisvorsitzender seiner Partei.
[Bearbeiten] Ausbildung und Beruf
Meister wuchs in Lemsdorf auf und besuchte hier die Walter-Kaßner-Oberschule. Von 1987 bis 1990 absolvierte er eine Berufsausbildung mit Abitur zum Elektromonteuer an der Betriebsberufsschule Albert Einstein. Es schloss sich eine einjährige Zivildienst Zeit an einer Schule für geistig behinderte Kinder in Reform an. Von 1991 bis 1996 studierte er Jura in Kiel. Dort erwarb er das erste juristische Staatsexamen. In den Jahren 1996 bis 1998 war er Referendar in Magdeburg, seit 1999 betreibt er eine eigene Rechtsanwaltskanzlei in der Magdeburger Humboldtstraße.
[Bearbeiten] Politik
Im Herbst 1989 trat Meister der sich für gesellschaftliche Reformen in der DDR einsetzenden Bürgerrechtsbewegung Neues Forum bei. Später gehörte er dem Stadtsprecherrat der Bürgerbewegung an. Er gehörte hier zu den Befürwortern einer Vereinigung mit den anderen Bürgerrechtsbewegungen Demokratie Jetzt und Neues Forum zum Bündnis 90. Bei der ersten freien Kommunalwahl in der DDR im Mai 1990 trat er als 19jähriger für das Wahlbündnis Bündnis 90 - Frauen - Grüne an, zog jedoch nicht in die Stadtverordnetenversammlung ein. Nach seiner Rückkehr aus Kiel wurde er in den Stadtsprecherrat der zwischenzeitlich zu den heutigen Bündnisgrünen vereinigten Partei gewählt. Bei der Stadtratswahl 1999 zog er dann für seine Partei im Wahlbereich 10 (Hopfengarten, Reform, Wohngebiet Schilfbreite) in den Stadtrat ein. Wegen der bei den Bündnisgrünen bestehenden Trennung von Amt und Mandat legte er seine Funktion als Sprechers der Stadtgruppe nieder. Er war stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss für Kinder, Jugend, Familie und Gleichstellung und Mitglied im Wirtschaftsausschuss, im Kommunal- und Rechtsausschuss, im Personalausschuss und im Petitionsausschuss. Darüber hinaus war er Aufsichtsrat in mehreren städtischen Gesellschaften unter anderem auch der Flughafen Magdeburg GmbH. Er setzte sich, letztlich erfolgreich, gegen einen Ausbau des Flughafens ein. Bei der Stadtratswahl 2004 gelang ihm jedoch der Wiedereinzug in den Stadtrat nicht. Er wurde von seiner Partei zum Kreisvorsitzenden gewählt.
Im Jahr 2008 kandidierte er für seine Partei zur Oberbürgermeisterwahl 2008. Meister, der nach einigen Jahren in Stadtfeld Ost zwischenzeitlich mit seiner Familie in Westerhüsen lebt, kandidiert zur Stadtratswahl 2009 auf Listenplatz 2 seiner Partei im Wahlbereich 9 (Beyendorf-Sohlen, Buckau, Fermersleben, Leipziger Straße, Salbke und Westerhüsen).
Der auch im Bürgerverein Salbke, Westerhüsen, Fermersleben aktive, setzte sich für den Erhalt der Friedhofskapelle Salbke ein. Arbeitsschwerpunkte Meisters sind kommunalpolitische Belange der südöstlichen Stadtteile. Darüber hinaus hat er sich insbesondere zu städtebaulichen, denkmalschützerischen und ordnungspolitischen Angelegenheiten positioniert.
Meister ist Mitglied im Magdeburger Anwaltverein und arbeitet hier im Strafverteidiger Notdienst mit. Weiterhin gehört er dem Kuratorium Ulrichskirche, dem Förderverein der Kindertagesstätte Salbker See und dem Verein Arche Noah zum Erhalt der bedrohten Kulturpflanzenvielfalt an.
Olaf Meister ist verheiratet und hat zwei Kinder.