Magdeburg
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Magdeburg ist die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt und wurde 805 erstmals als Magadoburg urkundlich erwähnt. Heute haben hier 229.233 Einwohner ihren Hauptwohnsitz (Stand: 31.12.2008)[1].
Der Fußpunkt der nördlichen Domspitze wurde als Ortsmittelpunkt für die Bestimmung der Lage Magdeburgs herangezogen [2]. Dieser liegt in 56 m Höhe in 52°7’35" nördl. Breite und 11°38’8" östl. Länge. Die Stadt erstreckt sich über 201 km² , während die Stadtgrenze 88,8 km lang ist. Magdeburg grenzt an die Landkreise Salzlandkreis, Jerichower Land und Bördekreis.
21,1 km des Flusslaufs der Elbe liegen im Stadtgebiet. Weiterhin besitzt Magdeburg mehrere Seen, darunter die Salbker Seen I und II, die Barleber Seen I und II, die Neustädter Seen I und II und den Adolf-Mittag-See.
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Herkunft des Namens
Der Name Magdeburg (plattdeutsch: Meideborg) kommt vom Wort Magadoburg, was wohl die Bedeutung „Mächtige Burg“ hatte. Bereits seit dem Mittelalter wird immer wieder angenommen, dass der Name vom Wort Magd kommt, weshalb das a fälschlicherweise häufig lang ausgesprochen wird.
Geschichte
Der Magdeburger Raum war schon frühzeitig besiedelt. Anhand urgeschichtlicher Werkzeugfunde lässt sich die Anwesenheit von Menschen in der Umgebung Magdeburgs bereits zur Altsteinzeit vor ca. 200.000 Jahren nachweisen. In unmittelbarer Nähe zum Dom gemachte Funde belegen menschliche Siedlungstätigkeit in der Bronze- und Eisenzeit.
Die erstmalige Erwähnung Magdeburgs datiert auf das Jahr 805. Als "Magadoburg" ist es im Diedenhofer Kapitular vom karolingischem Kaiser Karl dem Großen überliefert. Historische Bedeutung erlangte die Stadt im Mittelalter als Kaiserpfalz Ottos I. und mit der Gründung des Erzbistums Magdeburg 968.
Nach der Zerstörung Magdeburgs im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt vom 17. bis zum 19. Jahrhundert zur stärksten preußischen Festung ausgebaut. Der Breite Weg wurde zur barocken Prachtstraße.
Die historische Altstadt wurde 1945 während des Zweiten Weltkrieges durch das Bombardement der Alliierten zu 90 % zerstört. Zwischen 1949 und 1990 war Magdeburg Teil der Deutschen Demokratischen Republik, wurde dort Bezirksstadt und galt als wichtiges industrielles Zentrum, besonders für den Schwermaschinenbau. Magdeburg erhielt den ehrenden Beinamen Stadt des Schwermaschinenbaus.
Stadtteile
- Alte Neustadt
- Alt Olvenstedt
- Altstadt
- Barleber See
- Berliner Chaussee
- Beyendorfer Grund
- Beyendorf-Sohlen
- Brückfeld
- Buckau
- Cracau
- Diesdorf
- Fermersleben
- Gewerbegebiet Nord
- Großer Silberberg
- Herrenkrug
- Hopfengarten
- Industriehafen
- Kannenstieg
- Kreuzhorst
- Leipziger Straße
- Lemsdorf
- Neu Olvenstedt
- Neue Neustadt
- Neustädter Feld
- Neustädter See
- Nordwest
- Ottersleben
- Pechau
- Prester
- Randau-Calenberge
- Reform
- Rothensee
- Salbke
- Stadtfeld Ost
- Stadtfeld West
- Sudenburg
- Sülzegrund
- Werder
- Westerhüsen
- Zipkeleben
Stadtverwaltung
Die Stadt Magdeburg hat einen Oberbürgermeister der den Dezernaten vorsteht. Außerdem hat Magdeburg einen Stadtrat.
- siehe auch Stadt Magdeburg
Partnerstädte
Magdeburg besitzt mehrere Partnerstädte.
Sehenswürdigkeiten
Bekannte Sehenswürdigkeiten Magdeburgs sind unter anderem der Magdeburger Dom, die Grüne Zitadelle sowie der Elbauenpark mit dem Jahrtausendturm.
- Aussichtsturm im Stadtpark
- Festung Magdeburg
- Gruson-Gewächshäuser
- Handelshafen
- Kloster Unser Lieben Frauen
- Parks
Forschung und Bildung
Magdeburg hat zwei Hochschulen, die Otto-von-Guericke-Universität und die Hochschule Magdeburg-Stendal (FH), sowie diverse Forschungseinrichtungen.
Kultur
Zum Thema Kultur siehe diese Seite.
Gastronomie
Magdeburg bietet ein reichhaltiges und vielfältiges Angebot an gastronomischen Einrichtungen.
Architektur
Da Magdeburg sehr viele interessante Gebäude und Plätze besitzt, die eine Erwähnung wert sind, gibt es dafür eigene Seiten. Ebenfalls in diesem Zusammenhang zu erwähnen sind Siedlungen und Kirchen.
Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen
Verkehr
ÖPNV
Weblinks
- Offizielle Website der Stadt Magdeburg
- Das historische Magdeburg in Bildern
- "Zeitbilder" - Website der Alemannschen Stiftung
Quellen
- ↑ Magdeburg in Zahlen 2009/2010, Amt für Statistik der Stadt Magdeburg
- ↑ [1] Amt für Statistik der Stadt Magdeburg
Alte Neustadt, Alt Olvenstedt, Altstadt, Barleber See, Berliner Chaussee, Beyendorfer Grund, Beyendorf-Sohlen, Brückfeld, Buckau, Cracau, Diesdorf, Fermersleben, Gewerbegebiet Nord, Großer Silberberg, Herrenkrug, Hopfengarten, Industriehafen, Kannenstieg, Kreuzhorst, Leipziger Straße, Lemsdorf, Neu Olvenstedt, Neue Neustadt, Neustädter Feld, Neustädter See, Nordwest, Ottersleben, Pechau, Prester, Randau-Calenberge, Reform, Rothensee, Salbke, Stadtfeld Ost, Stadtfeld West, Sudenburg, Sülzegrund, Werder, Westerhüsen und Zipkeleben bilden zusammen die Stadt Magdeburg.