Lukasklause
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Die Lukasklause war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ein Festungsturm und Teil der Magdeburger Festungsanlage. An dieser Stelle gelang den kaiserlichen Truppen unter General Tilly während des 30-jährigen Krieges das Eindringen in die Stadt.
Nach Aufhebung der Festung entstand in den Jahren 1902/03 durch Umbauten die Lukasklause in ihrer heutigen Form. Benannt wurde sie nach St. Lukas dem Schutzpatron der Maler, dessen Namen auch die Künstlervereinigung trug, die den Turm fortan nutzte.
In der nähe der Lukasklause befindet sich ein Eisenbahntor, das 1849 zur Sicherung der Einfahrt der Magdeburg-Wittenberger Eisenbahn errichtet wurde.
Seit 1995 befindet sich ein von der Otto-von-Guericke-Gesellschaft e. V. getragenes Otto-von-Guericke-Museum in der Lukasklause. Der Eintritt ist kostenlos.
Ansicht vom Schleinufer aus |
Ansicht von der Elbe aus |
[Bearbeiten] Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr letzter Einlass: 16.30 Uhr
[Bearbeiten] Adresse
- Schleinufer 1
- 39104 Magdeburg
- Tel.: 0391 56390980
- Tel.: 0391 8869833 (Anmeldung von Gruppenführungen)