Centrum-Warenhaus
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Magdeburg, als Bezirkshauptstadt in der DDR, wurde mit einem Centrum-Warenhaus ausgestattet, um die Konsumwünsche der Bevölkerung in Stadt und Bezirk zu befriedigen. 1973 wurde es als eines der größten Centrum-Warenhäuser in der DDR an der damaligen Karl-Marx-Straße eröffnet. Nach der Wende wurde das Kaufhaus von Karstadt übernommen, umgebaut und wird weiter betrieben.[Bearbeiten] Bau und Betrieb in der DDR
Die Grundsteinlegung für das Magdeburger Centrum erfolgte im Oktober 1969, die Eröffnung des Verkaufs im Dezember 1973. Beim Bau waren Spezialisten aus der ČSSR und der Sowjetunion beteiligt.
Das Kaufhaus ist 106m lang, 60m breit und verfügt über eine sogenannte Vorhangnetzfassade aus eloxierten Aluminiumplatten. Das Gebäude weist 270.000 Kubikmeter umbauten Raum und 14.000 Quadratmeter nutzbare Fläche auf. Vier Etagen (inklusive Untergeschoss) dienen dem Verkauf, die oberste Etage dient internen Zwecken. Die Verkaufsetagen werden durch zehn Rolltreppen miteinander verbunden, außerdem verfügt das Kaufhaus über Aufzüge und ist voll klimatisiert. Die Warenanlieferung per LKW erfolgt unterirdisch über eine separate Einfahrt von der Julius-Bremer-Straße aus.
Vor der Wende arbeiteten in dem HO-Betrieb über 1.300 Beschäftigte.
[Bearbeiten] Nach der Wende
Das Kaufhaus ist seit 1992 eine Karstadt-Filiale.
[Bearbeiten] Quellen
- Heinz Glade, TOURIST-Stadtführer Magdeburg, VEB TOURIST Verlag Berlin, Leipzig 1977; S. 36